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Unterschreibt eure Bilder!

Unterschreibt eure Bilder!

Warum ihr eure Bilder immer unterschreiben sollt

Man verewigt sich als Künstler auf seinen Bildern, weil man sie erarbeitet und einen nicht unerheblichen Teil seiner Zeit in die Erstellung gesteckt hat. Die Unterschrift symbolisiert die Verbindung des Schöpfers mit dem Werk. Ohne Unterschrift wird der Mensch hinter den Bildern vergessen. Bilder ohne Signatur haben nicht selten etwas von anonymer Massenware.

Oder salopp gesagt: Ihr habt etwas geschaffen. Seid stolz darauf und haut euren Namen drauf, damit die Welt sieht, dass ihr das wart!

Meine persönliche Signier-Routine sieht zum Beispiel so aus: Ich unterschreibe meine Bilder vorne, meist in der rechten unteren Ecke. Wenn der Name drauf steht, ist das Bild fertig. So kann ich auch mental mit dem Fertigungsprozess abschließen. Dann drehe ich das Bild um und halte unten links den Titel und den Monat und das Jahr der Fertigstellung fest und unterschreibe nochmal.

Haltet auch das Datum fest!

Selbst wenn ihr eure Bilder nur mit einem Zeichen oder Kürzel signiert, solltet ihr irgendwo das Datum festhalten. Und sei es nur die Jahreszahl. Denn irgendwann zieht ihr das Bild aus einem Ordner, einer Mappe oder eurem Skizzenbuch hervor und dann rödelt das Gehirn ein paar Erinnerungen aus seinen Untiefen hervor. Wenn ihr das Bild dann durch das Datum zuordnen könnt, habt ihr kleine Erinnerungsschätze in eurer Hand.

Sammelt eure Bilder und pflegt sie als Erinnerungsschätze genau so gut wie eure Kinderfotos!

Was auch schön ist an alten Bildersammlungen: Sie erden einen. Als Kunstschaffender leidet man immer wieder an Selbstzweifeln oder KreaTiefs und man neigt nicht selten dazu, sich mit anderen Künstlern aggressiv zu vergleichen. Da gerät man oft in negative Gedankenspiralen und zweifelt komplett am eigenen Können. Dann sollte man sich bewusst alte Bilder ansehen und sich vor Augen führen, welchen Weg man hinter sich hat und wie weit man gekommen ist.

Es ist auch immer wieder schön zu sehen, welche Motive man früher gezeichnet hat und was einen damals inspiriert hat.

Kleiner Exkurs: Wasserzeichen im Internet

Wie sieht es aus, wenn man Bilder ins Internet stellt?

Gleich vorab:
Beyoncé singt: If you like it you shoulda put a ring on it.
Ich sage: If you own it you shoulda put your name on it.

Viel zu oft werden Bilder von Künstlern im Netz gestohlen und kommerziell verwertet, ohne dass die Urheber eigewilligt oder auch nur einen Cent der Einnahmen gesehen haben oder ähnliches. Die Liste der unautorisierten Diebstähle ist lang. Was man dagegen tun kann? Nichts mehr hochladen. Aber das ist auch keine Lösung.

Was ihr tun könnt: Unterschreibt eure Bilder und klatscht Wasserzeichen drauf. Unterschreibt dabei einfach auf einem Teil des Motivs, so dass es schwierig wird, sollten potenzielle Diebe die Unterschrift einfach wegretuschieren wollen. Oder baut den Namen eurer Internetpräsenz kreativ ins Motiv mit ein.

Der schöne Nebeneffekt vom Name-aufs-Bild-schreiben: Die Leute finden euch. Sollte euer Bild durch teilen, verlinken o. Ä. irgendwo außerhalb eurer Kanäle auftauchen, können euch Leute finden, die eure Bilder mögen: schnelle Google-Suche, zack, gefunden.

Was auch toll ist: Viele Seitenbetreiber wie Deviantart oder Redbubble bieten beim Upload der Bilder an, ein mit dem Usernamen generiertes Wasserzeichen auf die Bilder zu legen. Diese Urls der Seitenbetreiber mit eurem Usernamen bleiben dann auch auf den Bildern, wenn man diese per Rechtsklick auf der Festplatte speichert.

Versteht mich nicht falsch: Nicht immer sind Wasserzeichen-Lösungen schön oder sie stören sogar das Motiv. Es braucht viel Ausprobieren, bis man für sich eine geeignete Lösung findet. Aber es lohnt sich! Und der Schutz des eigenen geistigen Eigentums rechtfertigt für mich sich diesen Aufwand zu machen bzw. auch mal unschöne Url-Wasserzeichen in Kauf zu nehmen.

 

Liebe Grüße
Vroni

Hilfreiche Freebies für Designer

Hilfreiche Freebies für Designer

Gerade wenn man am Anfang einer Designer-Karriere steht, hat man nicht unbedingt das Budget für die ganz teuren fancy Design-Assets. Deswegen habe ich hier eine Liste von Freebies oder Freebie-Quellen, die mir meine Arbeit extrem erleichtern:

 

Schriften

fontsquirrel.com  
Hier findet man eine große Auswahl an hochwertigen Schriften für persönliche und kommerzielle Projekte. Die Schriften kann man nach bestimmten Kriterien filtern und auch sonst bietet die Seite ein paar Features, die das Typografen-Herz höher schlagen lässt. Meine absolute Empfehlung!

dafont.com
Diese Seite bietet eine rieseige Auswahl an Schriften und Dingbats-Schriften. Die Kategorisierung am Seitenanfang macht eine schnelle Suche nach der optimalen Schrift schnell und einfach. Ein Manko auf dieser Seite: Nicht alle Schriften sind für die kommerzielle Verwendung freigegeben. Checkt daher immer die Lizenzen, bevor ihr Schriften von dieser Seite runterladet!

 

Bilder

Bilderplattformen mit freien Stockbildern gibt es mittlerweile unzählig viele. Personen, die ihre Werke auf solchen Plattformen veröffentlichen, verzichten auf ihre urheberrechtlichen Schutzrechte und übergeben die Werke in die Gemeinfreiheit. Das heißt, dass Bilder auf solchen Seiten für kommerzielle Zwecke verwendet werden dürfen, ohne dass ihr für die Rechte bezahlen oder den Urheber nennen müsst. Diese Art der Lizenz nennt man CC0. Mehr zum Thema unter creativecommons.org.

Meine Lieblingsquellen für freie Bilder sind pixabay , pexels und unsplash.
Für mich stimmen auf den Seiten sowohl die Auswahl als auch die Qualität der Bilder. Alle Seiten sind auch von der Gestaltung her sehr übersichtlich und man findet mit den richtigen Schlagworten sofort brauchbares Bildmaterial. Auf pixabay findet man zusätzlich zu Bildern auch Illustrationen und Vektorgrafiken.

 

Icons

fontawesome.com
Das Team von font awesome hat eine umfangreiche Icon-Bibliothek zusammengestellt, die eine Vielzahl von Icons und auch Social Icons umfasst. Die Icons selbst kann man sich als Schrif installieren und dann über die Glyphen laden oder einzeln als .svg in seinem Projekt verwenden. Dieses Icon-Set hat mir schon unzählige Male die Arbeit enorm erleichtert!

themify.me
Die Icons von themify sind ähnlich umfangreich wie font awesome aber genauso brauchbar und hochwertig. Diese kann man auch als Schrift installieren und die Entwickler die Icons als praktisches WordPress-Plugin an.

iconmonstr.com
Die Betreiber der Seite stellen an die 5000 Icons bereit, die auch für kommerzielle Zwecke verwendet werden dürfen. Die Icons selbst kann man als svg, png, psd und eps downloaden.

 

Das ist soweit meine Auswahl der unverzichtbaren Freebies und Freebie-Quellen für Designer. Die Liste wird aufgestockt, wenn mir etwas Brauchbares unterkommt 🙂

Liebe Grüße
Vroni

 

P. S.: Wer den ein oder anderen Groschen übrig hat, kann ihn gerne an die jeweiligen Autoren spenden. Auf vielen Seiten gibt es die Möglichkeit per Paypal ein paar Euro locker zu machen.

 

Bildquelle: pixabay @ pexels

Zeitlos: Artbook Projekt

Zeitlos: Artbook Projekt

Ran an die Stifte!

Anfang des Jahres konnten sich Künstler aus dem deutschsprachigen Raum für ein neues Artbook-Projekt unter dem Thema „Zeit“ bewerben. Dieses Artbook ist ein gemeinschaftliches Projekt, an dem mehr als 40 Zeichner teilnehmen. Und ich darf eine davon sein 🙂

Das Artbook umfasst 48 A4-Illustrationen und 10 Illustrationen im Visitenkarten-Format. Das Thema durfte dabei frei interpretiert werden. Zusammen ergibt das ein wundervolles Buch zum Thema Zeit, mit vielen abwechselnden Künstlern und Zeichenstilen.

Hier geht’s zur Facebook-Projektseite, auf der man das Artbook vorbestellen und sich schon mal erste Bilder und die teilnehmenden Künstler ansehen kann.

Als kleine Vorschau gibt’s drei Work-in-Progress-Bilder meines Beitragbildes „Der Heiler“. 🙂

Ich würde mich freuen, wenn ich euch für das Artbook begeistern konnte!

Liebe Grüße
Vroni

Das KreaTief und wie man es überlebt

Das KreaTief und wie man es überlebt

Ich möchte Zeichnen, aber irgendwie geht nichts.

Genau dieses Problem haben viele Kreative immer wieder. Man hat Zeit und Lust, den Stift in der Hand, aber es will partout nichts Brauchbares aufs Papier oder den Bildschirm rutschen und wenn wirkt jeder Strich gequält und fehlplatziert. Auch die Motivsuche kann zur Qual werden, weil man auf nichts Lust hat. Nicht nur Zeichner sind betroffen, auch andere kreative Tätigkeiten wie Schreiben, Handarbeit oder Backen. Dauert diese unmotivierte Phase länger kommen auch noch sehr oft Selbstzeifel ins Spiel. Dieses Phänomen nennt man KreaTief oder Artblock.

Weil ich selbst auch öfter „betroffen“ bin, will ich hier ein paar Tipps und Tricks auflisten, wie man diese Phasen unbeschadet übersteht:

1.  Ruhig bleiben
Sich zu etwas zu zwingen oder sich unter Druck zu setzten bringt genau das: Nichts.
Und ganz oft im Leben kommt es auf die Einstellung an. Akzeptier, dass du keine Maschinebist, die 24/7 kreative Ideen ausspuckt. Du hast mal schlechte, mal gute Tage, mal gute, mal bessere Ideen und manchmal auch keine. Das ist ganz normal und das geht auch wieder vorbei.

2. Gönn dir was
Selbst wenn man sich zur Ruhe zwingt, kann die Laune über länge Zeit trotzdem gedrückt sein. Nimm dir also bewusst Zeit für andere Hobbys oder Dinge, die du gern tust. Und das ohne schlechtes Gewissen.

3. Räum auf
Dein Zeichentisch ist mehr eine vollgemüllte Ablage als ein Ort zum Zeichnen? Deine Schreibutensilien und Ideenskizzen liegen kreuz und quer in deinem Arbeitszimmer herum? Du weißt gar nicht mehr, was du alles an Bastelmaterial hast? Dann wird es Zeit aufzuräumen und auszumisten. Ganz oft reagiert man unterbewusst auf Chaos in seiner Umgebung mit Chaos im Kopf. Und ein schöner Nebeneffekt vom Aufräumen: Man weiß nachher wieder, was man alles besitzt.

4. Raus aus dem Alltagstrott
Dein Leben dreht sich im Kreis und deine Gedanken auch? Raus aus dem Haus und dem Mindset. Unternimm Ausflüge oder besuch bewusst Orte, an denen du dich wohlfühlst oder die dich im besten Fall noch inspirieren. Überrasch dich auch mal mit unbekannten Zielen und sei spontan!
Mein Tipp für Zeichner: Mach einen Ausflug in die nächste Bibliothek und schmöker dich durch die Kunst- und Kinderbuchabteilung. Hier kannst du dich nicht nur für nächste Projekte inspirieren, du kannst auch den Ausflug zum Üben nutzen. Kritzle, zeichne ab oder probier andere Stile aus.

5. Tausch dich mit anderen aus
Gibt es in deiner Nähe einen Zeichnertreff oder Veranstaltungen mit Gleichgesinnten? Nichts wie hin! Dort kannst du dich intensiv über dein Hobby austauschen, dir Tipps geben lassen und wieder Inspiration finden. Auch für Feedback eignen sich solche Treffen.

6. Mach Kurse
Vielleicht hast du eine Blockade, weil du mit deinem Können nicht zufrieden bist und auf der Stelle trittst. Dann ist es sinnvoll auch mal einen Kurs zu besuchen. Vor allem bei Volkshochschulen gibt es ein breites Kurs-Angebot für jeden Geschmack und die Kurse reißen kein Loch in deinen Geldbeutel. Such dir auch Kurse aus, die nicht 100% zu deinen Interessen passen. So lernst du dich und deine Fähigkeiten kennen! Schöner Nebeneffekt: Man lernt Gleichgesinnte kennen und kann gut Kontakte knüpfen.
Mein Tipp für Zeichner: Besucht einen Aktmalkurs. Man muss sich ein bisschen an das nackte Motiv gewöhnen, aber du hast noch nie so schnell über Anatomie gelernt.

Ich hoffe, dass dir meine Tipps irgendwie helfen konnten und du dein KreaTief überwinden konntest 🙂

Liebe Grüße
Vroni

 

Bildquelle: coyot @ pixabay

Zeichnen für den guten Zweck – 1000 Drawings Munich

Zeichnen für den guten Zweck – 1000 Drawings Munich

Heute möchte ich eine besondere Fundraising-Aktion vorstellen: 1000 Drawings

1000 Drawings ist eine internationale Spendenaktion, die mit kreativem Einsatz Gelder für einen guten Zweck sammelt. Es geht darum, kulturelle und soziale Projekte mit selbstgemachter Kunst zu unterstützen. Dabei ist es egal, ob gemalt, gekritzelt, gezeichnet, fotografiert oder gebastelt wird – das einzige Kriterium ist, dass die Kunstwerke auf Din A5 einfangen lassen. Dabei werden immer wieder sogenannte Doodle-Sessions veranstaltet, auf denen sich Aktionswillige treffen und gemeinsam Werke erschaffen und sich austauschen. Wer alleine für sich zeichnet kann seine Bilder auch an Sammelstellen in Cafés oder Läden in der jeweiligen Stadt abgegeben. Die Aktion hat sich das Ziel gesetzt, jedes Jahr 1000 Bilder zu sammeln. Daher kommt auch der Name.
Auf dem Hauptevent, der Night of a 1000 Drawings, werden dann alle Kunstwerke ausgestellt und können einzeln für 10€ gekauft werden. Das Event wird von lokalen Bands, DJs und Künstlern unterstützt und die Veranstaltung versteht sich nicht als reine Ausstellung, sondern auch als Party für den guten Zweck.
Wer mehr über 1000 Drawings wissen möchte, darf sich gerne hier noch ausführlicher in die Thematik einlesen. 🙂

Am 13. Mai findet in München die Night of a 1000 Drawings statt, für die ich mehrere Bilder gespendet habe. Genial an der ganzen Aktion finde ich, dass man sich mit seiner Kunst sozial engagieren kann und gleichzeitig in Kontakt mit vielen Kreativen kommt. Durch die Doodle-Sessions kommt man ins Gespräch mit den unterschiedlichsten Leuten und kann ungezwungen in einem kreativen Umfeld kritzeln. Auch allein Zuhause schwingt man öfter den Stift, wenn man für die Aktion Feuer gefangen hat.

Meine gespendeten Bilder könnt ihr hier betrachten:

Vielleicht sind die ein oder anderen von euch ja auch auf der Night of a 1000 Drawings. Und vielleicht sieht man sich 🙂 Und hoffentlich konnte ich euch für diese Aktion begeistern. Werdet kreativ und haut Bilder raus! Der Schaffenskraft sind keine Grenzen gesetzt und man muss keinen Master in Kunst haben, um Bilder spenden zu können.

Liebe Grüße
Vroni

Vroni hat jetzt eine Website

Es lebt!

So, es ist passiert. Ich habe jetzt eine Website. Eine Sammelstelle für meine Design- und Illustrationsprojekte und sonstige Gehirnspucke.
Also herzlich willkommen!
Klickt euch durch die Seiten und schaut gerne mal öfter vorbei. Hier wird in Zukunft noch einiges passieren!

Liebe Grüße
Vroni 🙂